Lebensqualität ist mehr als Versorgung! Schwer- und mehrfach behinderte Menschen, die nicht in den Arbeitsprozessen der Werkstätten tätig sind, besuchen den Förderbereich. Sechs pädagogische MitarbeiterInnen betreuen 24 behinderte Erwachsene in kleinen Gruppen. Schon in der Ausgestaltung der Räume wird viel Wert auf die Atmosphäre und die Anregung der Sinne gelegt. Im Vordergrund der Tagesbetreuung steht die Förderung der behinderten Menschen in verschiedenen Lebensbereichen: - Anregung und Einsatz der Sinne
- Wahrnehmung des Körpers und Förderung der Bewegungsfähigkeit
- Unterstützung der Sprache und der nichtsprachlichen Verständigung
- Pflege von Beziehungen und sozialen Kontakten
- Erwerb und Erhalt lebenspraktischer Fähigkeiten
- Einsatz gestalterischer und kreativer Fähigkeiten
- Teilnahme an Veranstaltungen im öffentlichen und kulturellen Leben
Im Wochenverlauf sind regelmäßige Angebote vorgesehen für: - Körperpflege, Einkäufe und Mahlzeiten,
- Arbeitsgemeinschaften wie z. B. Kochen, Holzarbeiten, Malen/ Seidenmalen
- Entspannung, Ruhepausen, Basale Stimulation und Snoezelen
- Schwimmen, Bewegung und Rhythmik
- Therapeutisches Reiten
Unregelmäßige Angebote finden über das Jahr verteilt statt: - Feste und Feiern aus dem Jahresverlauf
- Ausflüge (Zelten, Stadtbesuche, Freizeitparks)
- Freizeiten über mehrere Tage
- Besuch kultureller Einrichtungen (Disco, Kino usw.)
Die Würde des einzelnen Menschen, seine Möglichkeiten der Willensäußerung, größtmögliche Selbständigkeit, Freiwilligkeit und weitestgehende Autonomie sind Leitlinien der Arbeit. Die Versorgung und Pflege richtet sich auf die Sicherstellung der Grundbedürfnisse.
Um eine optimale Unterstützung der behinderten Menschen zu erreichen, arbeitet das Team sehr eng zusammen mit: - Eltern, Angehörigen und gesetzlichen BetreuerInnen
- Haus-, Fachärzten und Kliniken
- Praxen für Krankengymnastik und Ergotherapie
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